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Do., 1.9.: 19:30 - 21:30 Uhr

OnenessTalks in Pforzheim

 

Sa., 3.9. + So., 4.9.:

OnenessTalks in Gundelfingen

 

So., 25.9. - So., 2.10.16:

Intensiv-Urlaub auf Kreta 

 

NEU: Andreas' erstes englisch-sprachiges Buch ist ab jetzt erhältlich!

 

 

Andreas' erstes Buch:

 

 

      

 

 

Das Zeitlose Wunder auf Facebook

 

 

 

Das Zeitlose Wunder

 

 

 

Es gibt keine Botschaft, keine Hinweise,

keinen Weg, keine Methode, kein Ziel,

keine Wahrheit, nichts, das es zu erreichen gibt.

Das ist das Wunder.

 

 

 

Die Botschaft des zeitlosen Wunders beschreibt das wundersame Dilemma des scheinbaren Ich, sich nur als real erleben zu können, aber real und irreal zu sein. Was auch immer es wagt, welchen Schritt auch immer es zu gehen scheint, einen Schritt wird es niemals wagen, geschweige denn in Erwägung ziehen: Den Schritt in die Abwesenheit! Befreiung ist Abwesenheit – Abwesenheit des Traumes von 'Ich bin', Abwesenheit des Traumes von Bewusstsein und Gewahrsein. Abwesenheit des Traumes, dass 'etwas' existiert.

 

Diese Abwesenheit allerdings ist genau so real und irreal wie jegliche Existenz, zumindest bildet sie keinen Gegensatz zu einer Anwesenheit. Es gibt nämlich kein reales 'Ich bin', das abwesend werden müsste, kein reales Bewusstsein und Gewahrsein, keine reale Existenz, die durchdrungen, transzendiert, erforscht und/oder erleuchtet werden kann.

 

Das, was scheinbar passiert, ist alles, was es gibt. Das ist das Wunder und das ist die Freiheit. Ein Wunder, das nicht gekannt, und eine Freiheit, die nicht erfahren werden kann, denn sie liegt scheinbar jenseits des energetischen Setups aus „Ich erfahre etwas“. Dieses Setup entspricht einer künstlichen Realität; eine Realität, die zwar auch „Einheit“ ist, jedoch geprägt ist von der illusionären Not, Einheit verloren zu haben und sie durch persönliches Handeln oder Nicht-Handeln (wieder-) finden zu können. Um dieses richtige Handeln, den richtigen Weg dreht sich nahezu das ganze menschliche „Drama“ – Religion, Spiritualität, Philosophie. Was kann ich (jetzt) tun, um (in Zukunft) ein besseres Leben zu führen. Und so wird „jetzt“ scheinbar getan, in der Hoffnung, „morgen“ glücklich(er) zu sein. Das Dilemma ist, dass dieses Morgen nicht kommt, beziehungsweise nie kommen wird. Es kann nicht kommen, denn es existiert nicht. Es ist Teil dieser künstlichen Realität, die basiert auf dem Erleben "Jemand" zu sein, der verloren hat und finden muss. Innerhalb dieser scheinbaren Realität allerdings gibt es kein Finden. Jede Suche ist somit zum Scheitern verurteilt und führt im Zweifelsfall eher zur Aufrechterhaltung der Suche als zu deren Ende. 'Ich bin' besteht eben nur daraus, sich als 'Ich bin', also als getrennt und suchend, zu erleben. Durch seine Suche aber scheint es zu überleben. Wozu das scheinbare Ich keinen Zugang hat, ist, dass sowohl es selbst, das Erleben Einheit verloren zu haben und die Suche danach, illusionär sind. 

 

Befreiung ist das Ende des Erlebens 'Jemand' zu sein; das Ende des energetischen Setups aus 'Ich bin' und 'ich erfahre etwas'. Damit ist sie auch das Ende von Suche und das Ende von Realität an sich. Das Wunder ist, dass gar nichts endet, denn in diesem scheinbaren Ende wird offensichtlich, dass nichts davon jemals existiert hat. Was bleibt, ist das Unbekannte, was nichts anderes ist als das, was scheinbar passiert. Das ist das Wunder und die Überraschung - für niemand.

 

 

 ----     Andreas im Juli 2016