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Sa., 6.8. + So., 7.8.:

OnenessTalks in Berlin

 

So., 25.9. - So., 2.10.16:

Intensiv-Urlaub auf Kreta 

 

NEU: Andreas' erstes englisch-sprachiges Buch ist ab jetzt erhältlich!

 

 

Andreas' erstes Buch:

 

 

      

 

 

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Das Zeitlose Wunder

 

 

Nur Herz ist – reine Essenz.

 Essenz, die erscheint als das, was erscheint.

Was erscheint, ist Essenz.

Real und irreal, nichts und alles zugleich.

Wild und frei, ungetrennt und lebendig.

 

 

Was ist 'Herz' oder 'Essenz'? - Nicht-etwas. Kein Ding, keine Sache. Das Unkennbare und das doch einzig Offensichtliche. Unkennbar, weil es nicht etwas ist, offensichtlich, weil es alles ist. Normalerweise wird 'Herz' oder 'Essenz' als das tiefste Innere, eine Art inneres Wesen oder innerste Natur verstanden, da es aber nur "das" Herz, "die" Essenz gibt, ist alles, was ist, Essenz, bzw. Herz. Was ist, IST "tiefstes" Wesen, IST äußerste Intimität; jede Trennung, jeder Abstand ist illusionär. Denn es gibt nur, was ist. Herz, Essenz, nicht-etwas, das erscheint, als das, was erscheint.

 

Die Botschaft des Zeitlosen Wunders deutet hin auf die natürliche, ungeteilte Realität. Eine Wirklichkeit, die alles umschließt, alles umfasst und alles ist. Eine Wirklichkeit, scheinbar jenseits des 'Ich bin'-Erlebens.

 

Das Erleben 'Jemand', bzw. 'etwas' zu sein gleicht einer künstlichen Realität. Eine Realität basierend auf dem Erleben von Realität und Trennung, Zeit und Raum, Täter- und Opferschaft, von 'richtig' und 'falsch', von Ursache und Wirkung, von persönlicher Verantwortung und Suche. Das scheinbare Ich hat keinen Zugang zu dieser natürlichen Realität, obwohl es wundersamerweise auch diese ist.

Ja, das 'Ich bin'-Erleben ist Einheit, ist Essenz, ist Herz, was diesem im Erleben aber verschlossen bleibt. Daher sucht es. Und sucht, was es nicht finden kann: Vollkommenheit, Freiheit, Erleuchtung, Frieden, Verständnis, Weisheit, unter Umständen sich selbst und/oder sein Ende. Das Dilemma daran ist: Es sucht 'etwas'. Ein Ding, ein Gefühl, ein Zustand. Doch das Einzige, was existiert, ist nicht-etwas. Ungetrenntes Sein. Das. Das, was erscheint.

 

Befreiung ist das plötzliche und grundlose Ende des 'Ich bin'-Erlebens - eine Verpuffung, ein Zurückfallen in die natürliche, ungeteilte Realität, allerdings ohne Zurückfallenden. Denn im Zurückfallen verpufft, was nie existiert hat. 'Ich', 'Ich bin', Realität und Trennung, 'Leben in der künstlichen Realität' sind nicht real. Sie haben keine eigenständige Realität und können scheinbar zerplatzen wie Seifenblasen.

 

Was bleibt, ist das: Nicht-etwas, das erscheint als das, was erscheint: Diesen Text lesen, vielleicht Gedanken, vielleicht Gefühle, Atmen, eine Umgebung. Das ist 'es'! Das ist das Unbekannte. Das ist Sein. Das ist Herz. Die natürliche, ungeteilte Wirklichkeit - zeitlos, raumlos, grenzenlos. Ohne Fehl und ohne Makel. Dass es das ist, was erscheint, ist das Wunder.

 

 

                                                  -----   Andreas im Juli 2015