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Fr., 25.5. - So., 27.5.:

OnenessTalks in New York

 

Samstag, 2.6. + Sonntag, 3.6.:

OnenessTalks in Bilthoven/NL

 

Neues Video auf deutsch.

 

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Andreas' neuestes Buch:

 

 

      

 

 

Das Zeitlose Wunder

 

 Talks mit Andreas Müller

 

 

 

"Es gibt keine Botschaft. Es gibt nichts zu erreichen und nichts zu gewinnen.

Was ist, ist alles.

Es ist vollkommen - so wie es ist."

 

 

 

 

Diese Botschaft weist hin auf die wundervolle Einfachheit und Schönheit dessen, was ist. Die Idee, dass das, was ist, eine zusätzliche Verwirklichung benötigt, ist Teil eines Traumes - des Traumes 'Jemand' oder 'etwas' zu sein. Nichts außer diesem Erleben kennt das Erleben von Unvollkommenheit und die Suche nach persönlicher Erfüllung. Das Erleben 'etwas' zu sein - die Erfahrung jetzt und hier als etwas präsent zu sein - ist begleitet von einem feinen Gefühl des Unbehagens. Diesem Erleben entspringt das Gefühl, Leben bewusst tun zu müssen um irgendwann in der Zukunft bewusst Erfüllung erfahren zu können. Und doch ist genau das der Traum: Selbst-Bewusstsein. Jede Suche nach Selbst-Verwirklichung findet statt innerhalb dieses Selbst-Bewusstseins und nirgendwo sonst.

 

Da sich 'Ich bin' jedoch als absolute Realität erlebt - 'ich bin' besteht nur daraus 'ich bin' zu sein - bleibt ihm verwehrt, dass sowohl es selbst als auch seine Sehnsucht nach Einheit illusionär sind. Verwirklichung ist niemals verloren gewesen - nichts muss für sie getan noch muss etwas für sie gelassen werden. Sie ist das, was natürlicherweise ist. Sie ist das, was scheinbar passiert, bzw. das, was ist, ist auf vollkommene Weise vollständig verwirklicht. Es gibt nichts anderes. Jede Suche ist zwecklos, denn sie ist bereits Verwirklichung als das. Jede Idee eines Weges ist illusionär. Es kann nichts erreicht werden, denn es ist nichts verloren. Nichts muss entdeckt werden, denn es ist nichts verborgen. 
 
 
Befreiung ist somit nicht eine weitere Erfahrung innerhalb dieses 'Ich bin'-Erlebens, sondern das plötzliche und grundlose Ende davon. Aus der Sicht von 'Ich bin' ist Befreiung der Tod. Die Überraschung jedoch ist, dass im Sterben gar nichts stirbt. Es lebt gar nichts, das sterben kann. 'Ich bin', Anwesenheit, Gewahrsein entpuppen sich als illusionär - es verpufft, was niemals real war. Was bleibt ist das, was ist. Nicht-etwas als das, was passiert. Frei von Suche und frei von Notwendigkeit. Das ist das Wunder. 

 


 

 

 --- Andreas im März 2018